Meditationsanleitung für Millenials

Wir sagen euch, weshalb Mediation die perfekte Achtsamkeitsübung für Millenials ist – und wie du es angehst. Gemeinsam mit uns beim Wanderlust 108!

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Tägliche Mediation ist bekanntlich gut für die geistige und physische Gesundheit. Doch zwischen der Hektik am Arbeitsplatz und einer niemals enden wollenden Liste häuslicher Pflichten löst sich das Vorhaben, einmal in Ruhe durchzuatmen, einfach in Luft auf. Meditation in die Alltagsroutine einzubauen ist jedoch einfacher als du denkst. Sogar wenn du mit Arbeit zugeschüttet bist. Schon 5 Minuten ruhig zu sitzen kann sich positive auf unsere geistige Gesundheit auswirken.

Daran habe ich selbst nicht geglaubt, bis ich mit meiner Schwester ein Yoga- und Meditationsseminar in den kalifornischen Bergen besucht hatte. Schon am fünften Tag fühlte sich meine Belastungen, die ich aus New York City mitgebracht hatte, überschaubar an. Besser noch: Ich fühlte mich ihnen gewachsen. Das gab mir zu denken – ich konnte nicht die einzige sein, die davon profitieren würde. Viele meiner Freunde in meinem Alter leiden ebenfalls unter chronischem Stress und Angstzuständen, ob nun durch Überarbeitung hervorgerufen, zu wenig Schlaf oder Geldsorgen.

Meditation: die perfekte Routine für Millennials

Laut eines kürzlich erschienenen Artikels in der New York Times war noch nie eine Generation so gestresst wie Millenials heute. Dank längerer Arbeitstage, ständiger Vernetzung durch iPhones und Emails sowie dem ambitionierten Drang, vorwärtskommen zu müssen, ist es kein Wunder, dass wir diesen Belastungspegel als unüberwindbar empfinden.

Meditation ist deshalb ein nützliches Werkzeug, um all die Hürden im Leben eines Millenials zu bekämpfen. Eine tägliche Meditationsroutine reduziert nicht nur Stress, sondern auch die Zeit vor dem Bildschirm. Millenials hängen ständig an ihren Smartphones und Computern. Und wenn sie ihre Telefone nicht in Händen halten, denken sie an all die verpassten Arbeitsmails. Meditation regt dazu an, den Stecker zu ziehen und sich ganz auf sich zu konzentrieren.

Hast du jemals dein Mittagessen vor dem Computer zu dir genommen, nur um eine Stunde später hungrig nach einem Schoko-Proteinriegel zu greifen? Leider führt Stress zu Überernährung, ein Problem, das auch viele Millenials herumtreibt. Indem Meditation die Eigenwahrnehmung und Achtsamkeit schärft, können wir durch sie unsere tägliche Essensauswahl besser verstehen lernen, damit wir nicht impulsiv oder aus Gewohnheit handeln, sondern jede Entscheidung aus dem Moment heraus überdenken.

Ein weiterer Anreiz für die Sparsamen unter uns gefällig? Meditation kostet nichts – oder ist zumindest ziemlich günstig. Sie ist eine kostensparende Möglichkeit, all deine Emotionen und Gedanken zu fokussieren und in eine positive Richtung zu lenken. Überlege mal, wie viel du im Monat für das Fitnessstudio ausgibst, um von Endorphinen zu profitieren, und vergleiche das mit der Glückseligkeit, die du beim Meditieren verspürst.

Vielleicht liebst du es zu reisen, oder du gehörst sowieso zu den Millenials, die aus einem Rucksack leben oder sich von Bahnhof zu Bahnhof treiben lassen. Dass du Mediation überall praktizieren kannst, ist ein weiterer großartiger Vorteil. Der legendäre Buddhist Thich Nhat Than meditiert in der Tat überall – in Wüsten, Flughafenterminals und sogar in Restaurants. Wir raten nicht dazu, an Orten zu meditieren, an denen du dich nicht wohl fühlst. Der Punkt ist jedoch, dass du überall in dich reinhorchen kannst, wann immer du das Bedürfnis dazu verspürst.

Bist du bereit loszulegen? Folge einigen dieser einfachen Schritte, um Meditation in deinen Alltag zu integrieren. Und in wenigen Tagen könntest du schon ein bisschen ruhiger, glücklicher und rundum positiver sein.

meditation

Machs dir bequem.

Sich zu konzentrieren ist schwer genug, du musst nicht unbedingt dabei auch noch auf dem Boden sitzen. Es sich auf einem Stuhl bequem zu machen, die Füße fest am Boden und die Knie um 90 Grad angewinkelt, tut es auch.

Sorge für Ordnung.

Es hat einen Grund, weshalb Feng-Shui so beliebt ist – ein unordentlicher Raum führt selten zu entspannenden Gedanken. Versuche, einen aufgeräumten Ort in deinem Zuhause für die Meditation zu schaffen. Es sollte ein Ort sein, an dem du gerne Zeit verbringen willst.

Fange klein an.

Ich fand es nach meinem Yoga-Seminar viel schwieriger, für längere Zeit still in meinem Apartment zu sitzen. Also habe ich meine Meditation auf 10 Minuten verkürzt. Zumindest 10 Minuten würde ich es schaffen, still zu sitzen, dachte ich. Als ich mich wohler fühlte, verlängerte ich langsam meine Übungen. Es ist egal, wie lange du meditierst, Hauptsache du nimmst dir Zeit für dich selbst.

Konzentriere dich aufs Atmen.

Beim Meditieren geht es nicht unbedingt darum, deine Gedanken abzuschalten (wer kann das schon?). Es geht darum, gegenwärtig zu sein. Manche sagen währenddessen Mantras auf (der buddhistische Mönch Thich Nhat Than empfiehlt das Mantra „Ich atme ein und komme zur Ruhe; ich atme aus und lächle.“). Ich dagegen finde zählen sehr hilfreich, bis ich es schaffe, loszulassen.

Meditiere mit Freunden.

Du hast Bedenken, alleine zu meditieren? Dann mache es zusammen mit Freunden! Meditiert zehn Minuten gemeinsam und sprecht danach darüber, wie ihr euch dabei gefühlt habt. Wie bei einem Workout, steigt auch bei beim gemeinsamen Meditieren der Bereitschaftswille. Also mache es nicht allein!

Besuche einen Kurs.

Dank der steigenden Popularität werden mittlerweile unzählige Meditationskurse angeboten, einschließlich Online-Challenges, die sich besonders für Millenials eignen. Die geführte Gruppenmeditation erlaubt es dir, von deinen Zweifeln abzulassen und in einer Gruppe von Gleichgesinnten zu üben.

Worauf wartest du noch? Machs dir auf deiner Matte gemütlich und hilf deinem regen Verstand abzuschalten.

Kaitlin Clark aus Brooklyn ist eine freiberufliche Autorin in den Bereichen Beauty, Wellness und Lifestyle. Ihre Artikel erschienen bereits in Lucky, Domino, Racked, Stylecaster u.a. Folge ihr auf IG @KaitnotKate.